Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung ist ,wie auch bei der Erdbestattung,  ein Sarg notwendig, in dem der/die Verstorbene in einem Krematorium eingeäschert wird.
Auch dabei sind bestimmte Fristen einzuhalten.
Die Kremation darf frühestens 48 Stunden nach dem Tod stattfinden.

Für eine Feuerbestattung muss eine schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen vorliegen. Sollte dies nur mündlich geschehen sein oder sollte er eine Einäscherung zumindest nicht ausgeschlossen haben, so müssen die Angehörigen nach seinem Tod die Kremation schriftlich bewilligen.

Vor der Einäscherung gibt es die Möglichkeit einer feierlichen Verabschiedung auf einem Friedhof oder im Krematorium.

Nach der Kremation wird die Asche in eine Aschenkapsel gefüllt, und mit einem Deckel, auf dem die Daten des Verstorbenen geprägt sind,  fest verschlossen. Danach gibt es im Vergleich zu der Erdbestattung keine Eile zur Beisetzung der Urne. Wenn eine öffentliche Verabschiedung stattgefunden hat, wird die Beisetzung meist im kleineren Familienkreis begleitet. Ansonsten wird die Trauerfeier häufig auch erst mit der Urnenbeisetzung gehalten.